Der Lieferzeiten-Teilindex der Einkaufsmanagerumfragen fällt, wenn sich die Lage verbessert. Diese inverse Logik verwirrt viele Teams. Wir erklären, wie Sie Wendepunkte erkennen, Saisoneffekte herausrechnen und regionale Unterschiede berücksichtigen. So wird aus einem abstrakten Indikator ein Frühwarnsignal, das Bestellungen, Sicherheitsbestände und Kapazitätsplanung spürbar präziser steuert.
Seefracht-Benchmarks und Zeitraten spiegeln Marktspannung, aber nie die ganze Wirklichkeit entlang Ihrer Routen. Wir zeigen, wie Sie Benchmarks mit eigenen Lieferscheindaten verheiraten, Laufzeiten gewichten, Zuverlässigkeit bewerten und Staus entlang der Kette erfassen. Dadurch entstehen robuste Referenzen, die Preisentscheidungen, Vertragsgespräche und Slot-Planung fundierter machen.
Steigende Auftragsbestände sind nicht automatisch ein Wachstumsbeweis. Häufig signalisieren sie Engpässe oder Priorisierungskonflikte. Wir verknüpfen Backlog-Kurven mit Durchlaufzeiten, Kapazitätsauslastung, Ausschuss und Lieferantenperformance. So erkennen Sie die echte Engpassstelle im Netz und vermeiden übereilte Eilaufträge, die später mehr Kosten als Nutzen erzeugen.
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